Kennen Sie das Gefühl schwerer, gespannter Beine – besonders am Abend und bei warmen Temperaturen ? Genau hier kann Steinklee (Melilotus officinalis) eine sanfte Unterstützung sein. Die Pflanze wächst unscheinbar an Weg- und Ackerrändern, ist bei Bienen beliebt – und wird in der Naturheilkunde gezielt bei Venenschwäche und Schwellungen (Ödemen) eingesetzt.
Was Steinklee im Körper bewirken kann
Wenn der Druck in den Blutgefäßen steigt, staut sich Flüssigkeit im Gewebe – vor allem in Füßen und Beinen. Es entstehen Ödeme, oft verbunden mit Spannungsgefühl oder Schmerzen.
Der natürliche Inhaltsstoff Cumarin kann den Lymphfluss und die venöse Durchblutung fördern. Dadurch wird Steinklee traditionell angewendet bei:
- schweren Beinen und Venenschwäche
- Lymphstau und Schwellungen (Ödemen)
- Venenentzündungen (Thrombophlebitis)
- Hämorrhoiden
Auch äußerlich – z. B. bei Prellungen oder Entzündungen – wird Steinklee seit Langem genutzt.
Steinklee kann innerlich (z. B. als Tee, Tropfen oder Tabletten) oder äußerlich (Salben, Umschläge) angewendet werden. Verwendet wird vor allem das Steinkleekraut, da es besonders reich an Cumarin ist.
Wichtige Hinweise: In seltenen Fällen können Kopf- oder Magenschmerzen auftreten. Nicht geeignet bei Lebererkrankungen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Bitte nicht zusammen mit blutverdünnenden Medikamenten einnehmen.
Steinklee wird in der Naturheilkunde häufig auch in Kombination eingesetzt.
So ist er beispielsweise im Präparat Poikiven enthalten.
Bitte beachten Sie die Pflichtangaben zu Poikiven.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.











