Warzen erkennen und richtig behandeln

Warzen erkennen und richtig behandeln

Warzen sind weit verbreitet und meistens harmlos. Trotzdem können sie störend sein oder Schmerzen verursachen. Doch Warze ist nicht gleich Warze. Wer Warzen richtig behandeln möchte, sollte zunächst wissen, um welche Art es sich handelt.

Welche Arten von Warzen gibt es?

1. Gewöhnliche Warzen
Gewöhnliche Warzen entstehen durch Humane Papillomviren (HPV). Sie treten häufig an Fingern, Händen oder Füßen auf, einzeln oder in Gruppen. Typisch sind kleine, feste Hautwucherungen mit einer rauen, schuppigen Oberfläche. Sie sind ansteckend.

2. Dornwarzen (Fußsohlenwarzen)
Dornwarzen entstehen ebenfalls durch HPV und treten hauptsächlich an den Fußsohlen auf. Durch den Druck beim Gehen wachsen sie häufig nach innen und können schmerzen. Sie ähneln verdickter Hornhaut und weisen oft kleine schwarze Punkte auf.

3. Feigwarzen (Genitalwarzen)
Feigwarzen treten im Genital- und Analbereich auf. Sie werden durch bestimmte HPV-Typen verursacht und erscheinen als kleine, hautfarbene bis bräunliche Knötchen. Feigwarzen sind ansteckend und sollten ärztlich behandelt werden. Andere HPV-Typen können das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen erhöhen.

4. Dellwarzen
Dellwarzen sind kleine, glatte, hautfarbene Knötchen mit einer typischen Vertiefung in der Mitte. Sie werden durch Viren verursacht und treten besonders häufig bei Kindern auf. Dellwarzen sind ansteckend, verschwinden jedoch oftmals von selbst. Sie sollten nicht aufgekratzt oder ausgedrückt werden.

5. Alterswarzen
Alterswarzen sind keine echten Viruswarzen, sondern gutartige Hautveränderungen. Sie können hellbraun bis schwarz gefärbt sein und besitzen häufig eine raue, schuppige Oberfläche. Alterswarzen sind nicht ansteckend. Da sie anderen Hautveränderungen, einschließlich Hautkrebs, ähneln können, sollten unklare Stellen ärztlich untersucht werden.

6. Stielwarzen
Stielwarzen sind kleine, weiche, meist hautfarbene Hautanhängsel. Sie entstehen häufig am Hals, unter den Achseln, in der Leistengegend oder unter der Brust. Stielwarzen sind gutartig und nicht ansteckend, können jedoch durch Reibung an Kleidung oder Schmuck stören.

Warzen behandeln – welche MEDOLIN-Produkte können helfen?

Je nach Warzenart stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung.

MEDOLIN Warzenpflaster – bei gewöhnlichen Warzen
Die MEDOLIN Warzenpflaster enthalten Salicylsäure, die verhornte Haut aufweicht und so die schrittweise Entfernung der Warze unterstützt.

Das Pflaster wird auf die saubere, trockene Haut geklebt und alle 12 Stunden gewechselt. Nach einigen Tagen können die aufgeweichten oberen Hautschichten vorsichtig abgetragen werden.

Eine Packung enthält 22 Pflaster. Ohne ärztliche Rücksprache sollte die Behandlung nicht länger als zwei Wochen erfolgen.

MEDOLIN Warzen Tinktur – gezielte Anwendung
Die MEDOLIN Warzen Tinktur enthält Monochloressigsäure und eignet sich zur Behandlung gewöhnlicher Warzen an Händen und Füßen.

Die Tinktur wird mit dem beiliegenden Spatel gezielt auf die Warze aufgetragen und anschließend trocknen gelassen. Eine erneute Anwendung erfolgt bei Bedarf frühestens nach einer Woche.

Wichtig: Monochloressigsäure wirkt ätzend. Deshalb sollte die gesunde Haut rund um die Warze mit Vaseline oder Zinksalbe geschützt werden. Die Tinktur ist nicht zur Behandlung von Dornwarzen geeignet.

MEDOLIN Dornwarzenpflaster – speziell für die Fußsohle
Die MEDOLIN Dornwarzenpflaster passen sich der Fußsohle an und schützen die betroffene Stelle vor Druck und Reibung.

Die enthaltene Salicylsäure weicht die verhornte Haut auf und unterstützt die schrittweise Entfernung der Dornwarze.

Das Pflaster wird alle 12 Stunden gewechselt. Aufgeweichte Hautschichten können nach einigen Tagen vorsichtig abgetragen werden.

MEDOLIN Stielwarzen Weg – gegen störende Hautanhängsel
MEDOLIN Stielwarzen Weg enthält Salicylsäure und unterstützt die schrittweise Entfernung von Stielwarzen.

Das Pflaster wird direkt auf die eindeutig erkannte Stielwarze geklebt und alle 12 Stunden gewechselt. Bei Stielwarzen an empfindlichen Körperstellen oder bei unklaren Hautveränderungen sollte vorher ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Nicht jede Warze eignet sich zur Selbstbehandlung. Eine ärztliche Abklärung ist besonders wichtig:

  • Wenn Sie unsicher sind, um welche Warzenart es sich handelt.
  • Bei entzündeten, blutenden oder sich auffällig verändernden Hautstellen.
  • Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen, geschwächtem Immunsystem oder Wundheilungsstörungen.
  • Bei Warzen im Gesicht oder Genitalbereich.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern sollten vor einer Selbstbehandlung die produktspezifischen Anwendungseinschränkungen beachtet und gegebenenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.

Die richtige Behandlung beginnt mit der richtigen Diagnose. Wer seine Warzenart kennt, kann gezielt das passende Produkt auswählen. Beachten Sie dabei stets die jeweilige Gebrauchsanweisung.

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