
Der Wermut (Artemisia absinthium) zählt zu den traditionsreichsten Bitterpflanzen der europäischen Naturheilkunde. Er gehört zur Familie der Korbblütler und wächst bevorzugt an sonnigen Wegrändern, Hängen und trockenen Standorten.
Seit Jahrhunderten wird Wermut besonders im Zusammenhang mit Verdauung, Appetit, Magen und Galle geschätzt. Vielleicht kennen Sie Tage, an denen der Bauch schwer wirkt oder die Verdauung mehr Aufmerksamkeit verlangt.

Charakteristisch für den Wermut sind seine silbrig-grünen Blätter, sein intensiver Duft und der ausgeprägt bittere Geschmack. Verantwortlich dafür sind natürliche Bitterstoffe, ätherische Öle, Flavonoide und weitere Pflanzenstoffe.
Gerade die Bitterstoffe machen Wermut in der Pflanzenkunde so interessant. Bereits beim Geschmackskontakt können Speichelfluss und Verdauungsreflexe angeregt werden. Traditionell wird Wermut deshalb besonders dann eingesetzt, wenn Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder ein träger Verdauungsablauf im Vordergrund stehen.
Auch im Zusammenhang mit Magen, Darm und Galle besitzt Wermut eine lange Anwendungstradition. Viele Menschen schätzen bitterstoffreiche Pflanzen besonders nach üppigen Mahlzeiten oder wenn das natürliche Gleichgewicht der Verdauung Unterstützung gebrauchen kann.
Darüber hinaus wird Wermut klassisch mit entblähenden, krampflösenden und allgemein stärkenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Gerade wenn sich der Bauch belastet anfühlt, interessieren sich viele Menschen für solche naturheilkundlichen Wege.
Traditionell geschätzt
Der Wermut zählt bis heute zu den bekanntesten Bitterpflanzen im Zusammenhang mit Verdauung, Magen und Galle. Seine lange Tradition macht ihn für viele Menschen besonders interessant.
Bei anhaltenden, starken oder unklaren Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.








