
Die Heidelbeere, auch Blaubeere, Schwarzbeere oder Waldbeere genannt, gehört zur botanischen Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie ist in Europa weit verbreitet und wächst sowohl als Wildform in Wäldern als auch als Kulturpflanze.
In der Naturheilkunde werden Heidelbeeren seit langer Zeit besonders wegen ihrer Früchte und ihrer wertvollen Inhaltsstoffe geschätzt.

Heidelbeeren enthalten unter anderem Gerbstoffe, Anthocyanoside, Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin B2 sowie weitere natürliche Pflanzenstoffe. Besonders die Anthocyane verleihen der Frucht ihre intensive Farbe und stehen seit vielen Jahren im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen.
Diesen Pflanzenstoffen werden unter anderem antioxidative, gefäßbezogene und schützende Eigenschaften zugeschrieben. Daher wird die Heidelbeere häufig im Zusammenhang mit Gefäßen, Durchblutung und allgemeinem Wohlbefinden betrachtet.
Traditionell unterscheidet man zwischen frischen und getrockneten Heidelbeeren. Frische Früchte werden als nährstoffreiche Bereicherung der Ernährung geschätzt. Getrocknete Heidelbeeren wurden klassisch besonders im Zusammenhang mit dem Verdauungssystem verwendet.
Auch im Bereich von Mund und Rachen wurden Heidelbeeren früher traditionell genutzt. Von einer Verwendung der Heidelbeerblätter wird heute eher Abstand genommen.
Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.








