Neuraltherapie mit Lokalanästhetika – wenn Schmerzen nicht zur Ruhe kommen

Neuraltherapie mit Lokalanästhetika – wenn Schmerzen nicht zur Ruhe kommen

Warum schmerzt etwas noch, obwohl eigentlich alles verheilt sein müsste?

Kennen Sie das? Die Schulter schmerzt seit Wochen, der Nacken bleibt verspannt oder Rückenschmerzen kehren immer wieder zurück – obwohl die eigentliche Ursache vielleicht längst behoben ist.

Genau hier setzt die Neuraltherapie mit Lokalanästhetika an. Während viele Menschen eine lokale Betäubung vor allem vom Zahnarzt kennen, werden Lokalanästhetika seit vielen Jahren auch gezielt in der Schmerztherapie eingesetzt.

Nerven leiten Schmerzsignale wie elektrische Impulse durch unseren Körper. Manchmal bleiben diese Signale aktiv, obwohl der ursprüngliche Auslöser längst verschwunden ist. Die Folge können wiederkehrende oder chronische Beschwerden sein.

Durch gezielte Injektionen mit Lokalanästhetika können Schmerzleitungen vorübergehend blockiert, überaktive Nervenreize gedämpft und festgefahrene Schmerzkreisläufe unterbrochen werden. Gleichzeitig lassen sich verspannte Muskel- und Gewebebereiche gezielt behandeln.

Viele naturheilkundlich arbeitende Therapeutinnen und Therapeuten nutzen die Neuraltherapie deshalb bei Beschwerden des Bewegungsapparates, Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden oder chronischen Schmerzzuständen. Dabei steht nicht allein die kurzfristige Schmerzausschaltung im Vordergrund, sondern die gezielte Beeinflussung gestörter Regel- und Reizvorgänge.

Die Neuraltherapie zeigt eindrucksvoll, wie eine kleine Injektion dazu beitragen kann, festgefahrene Schmerz- und Reizmuster zu durchbrechen und dem Körper neue Impulse für seine körpereigene Regulation zu geben.

Weitere Informationen zur Neuraltherapie sowie zu ergänzenden naturheilkundlichen Behandlungskonzepten finden Sie in unserer Infothek.

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