Arthrose und Gelenkverschleiß gehören zu den häufigsten Ursachen für Beschwerden am Bewegungsapparat. Oft stehen dabei die Schmerzen im Mittelpunkt der Behandlung. Doch was wäre, wenn nicht nur die Beschwerden, sondern auch die Anpassungs- und Reparaturfähigkeit des Gewebes unterstützt werden könnten?
Genau hier setzt die Misteltherapie an. Bereits seit vielen Jahrzehnten wird die Mistel (viscum album) in der naturheilkundlichen Injektionstherapie eingesetzt. Dabei wird das Präparat gezielt in die Haut über dem betroffenen Gelenk injiziert.
Die Mistel löst dort eine gewollte örtliche Reaktion aus. Als Antwort darauf werden Durchblutung, Stoffwechsel und körpereigene Reparaturprozesse angeregt. Untersuchungen zeigen zudem, dass die Bildung kleiner Blutgefäße gefördert und Veränderungen an kollagenen sowie elastischen Fasern angestoßen werden können.
Vereinfacht gesagt: Die Mistel gibt dem Gewebe einen gezielten Anstoß, Reparatur- und Erneuerungsprozesse zu aktivieren. Ziel ist es nicht nur, Beschwerden zu begleiten, sondern die natürliche Anpassungsfähigkeit des Gewebes zu unterstützen.
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