Schilddrüse ganzheitlich unterstützen: Behandlung, Nährstoffe und Verdauung

Schilddrüse ganzheitlich unterstützen: Behandlung, Nährstoffe und Verdauung

Was können Sie selbst tun, wenn Ihre Schilddrüse aus dem Gleichgewicht geraten ist?

Die wichtigste Grundlage ist immer eine genaue Diagnose. Gleichzeitig lohnt es sich, auch Ernährung, Nährstoffversorgung, Verdauung und Lebensweise im Blick zu behalten.

Wie werden Schilddrüsenerkrankungen behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache:

  • Bei einer Unterfunktion können Schilddrüsenhormone den bestehenden Hormonmangel ausgleichen.
  • Bei einer Überfunktion können Medikamente die Hormonproduktion hemmen.
  • Bei bestimmten Knoten oder starken Veränderungen kommen weitere Behandlungsmöglichkeiten infrage.

Welche Therapie geeignet ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Wichtig: Schilddrüsenmedikamente sollten niemals eigenständig verändert oder abgesetzt werden.

Welche Nährstoffe braucht die Schilddrüse?

Jod

Die Schilddrüse benötigt Jod, um Hormone zu bilden. Gute Jodquellen sind Seefisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte und Jodsalz. Bei pflanzlichen Milchalternativen lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste: Nicht jedes Produkt ist mit Jod angereichert.

Bei Algen ist Vorsicht geboten, da ihr Jodgehalt stark schwanken kann. Auch Jodtabletten sollten besonders bei bestehenden Schilddrüsenerkrankungen nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

Weitere Informationen bietet zum Beispiel die Initiative „Wenn Salz, dann Jodsalz“.

Selen

Auch Selen ist am Schilddrüsenst offwechsel beteiligt. Es steckt beispielsweise in Eiern, Fisch, Hülsenfrüchten, Pilzen und Vollkornprodukten.

Eine zusätzliche Einnahme ist jedoch nicht automatisch sinnvoll. Ob ein Präparat benötigt wird, sollte individuell abgeklärt werden. Das gilt ebenso für Eisen und Vitamin D.

Warum spielt die Verdauung eine Rolle?

Nur wenn Magen und Darm gut arbeiten, kann der Körper Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen.

Menschen mit einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse leiden teilweise zusätzlich unter anhaltenden Verdauungsbeschwerden. Durchfall, Bauchschmerzen, starke Blähungen oder festgestellte Nährstoffmängel sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.

Eine Behandlung des Verdauungssystems ersetzt keine Schilddrüsentherapie. Sie kann aber ein wichtiger Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes sein.

Was gehört zu einer ganzheitlichen Unterstützung?

Neben der medizinischen Behandlung können eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und ein bewusster Umgang mit Stress das allgemeine Wohlbefinden unterstützen.

Auch naturheilkundliche oder komplexhomöopathische Arzneimittel werden begleitend eingesetzt. Zu den traditionell verwendeten Ausgangsstoffen gehören beispielsweise Vitex agnus castus (Mönchspfeffer) und Fucus vesiculosus (Blasentang).

Welche Ergänzung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte mit einem Therapeuten abgesprochen werden. Besonders bei jodhaltigen Präparaten ist eine vorherige fachliche Rücksprache wichtig.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Was hilft bei jeder Schilddrüsenerkrankung?“ Sondern: Was braucht MEINE Schilddrüse?

In unserem Sortiment finden Sie zwei Präparate zur Behandlung der Schilddrüse in Tropfenform: eines zur Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion und eines zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion.

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